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 (Illustration: Gerhard Thiede)

Andacht

Das weiß man ja: “Advent” stammt aus dem Lateinischen und bedeutet: “Erwartung”. Aber auch ein anderes Wort ist mit ihm verwandt, nämlich “Abenteuer”, englisch “adventure”.

Haben Sie Lust, den Advent zum “adventure” zu machen? Nicht tun, was man immer tut, sondern mal was Anderes auszuprobieren? Hier sind neun Ideen. Sie müssen nicht alle umsetzen. Suchen Sie sich einfach aus, was Ihnen gefällt.

  1. Stellen Sie ein Weihnachtsgeschenk selber her. Denken Sie beim Stricken, Nähen, Basteln, Malen, Dichten … an den Empfänger. Es könnte sein, dass etwas Besonderes geschieht - auch mit Ihnen.

  2. Kaufen Sie sich einen Adventskalender. Oder lassen Sie sich einen schenken. Machen Sie nicht mehr Türchen auf als erlaubt. Abwarten kann man lernen.

  3. Sollten Sie doch ein Türchen zu viel geöffnet haben, müssen Sie jemanden anrufen, der Sie gut leiden kann. Fragen Sie ihn/sie, was er/sie an Ihnen mag.

  4. Geben Sie einem bettelnden Menschen in der Stadt einen Euro. Vergessen Sie, ob Sie vielleicht seine Sucht oder Ähnliches unterstützen. Schauen Sie ihm freundlich ins Gesicht. Wünschen Sie ihm einen guten Tag.

  5. Gehen Sie am verkaufsoffenen Sonntag nicht einkaufen. Das können Sie sonst auch noch tun. Besuchen Sie lieber Menschen, die Sie gern haben. Trinken Sie Kaffee oder Glühwein zusammen!

  6. Sie müssen nicht viel an Gott denken in dieser Zeit. Verlassen Sie sich darauf: Gott denkt an Sie!

  7. Machen Sie jemandem ein heimliches Geschenk. Geniessen Sie Ihre Vorfreude. Vielleicht können Sie ihn/sie ja beim Entdecken des Geschenks beobachten.

  8. Wer Weihnachten zu viel von Familie und Verwandten erwartet, wird enttäuscht. Alle sind aufgeregt. Alle sind angespannt. Alle denken: Früher war Weihnachten schöner (“Früher war mehr Lametta!”). Seien Sie gnädig mit sich und den andern.

  9. Mein letzter Vorschlag: Gehen Sie Weihnachten in die Kirche. Oder vorher zu einem Adventssingen (bei uns am 3. Advent). Da können Sie erleben, dass andere Ihnen ein Fest bereiten. Wenn’s nicht gefällt, können Sie ja wieder gehen. Aber: Was Advent oder Weihnachten ist, können wir uns nicht gut selber sagen. Das müssen wir hören, uns zusagen oder zusingen lassen.

 Soweit die neun Vorschläge. Ich wünsche Ihnen eine abenteuerliche Advents- und Weihnachtszeit!

 Ihr

 Martin Kutzschbach, Pfarrer

 

 

 


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