Aus der Gemeinde


„Musik von einem anderen Stern“

Mimi Kaminski ist ein Phänomen. Sie blickt selten von den Tasten auf, wirkt wie versunken in einer Musik, deren Charme einzigartig und bezaubernd ist. Sie spielt in einer Komplexität und Fingerfertigkeit, die man selten erleben kann. Drei Stimmen nach einem ihrer
Konzerte: „Ein fantastischer Abend mit einer großartigen Künstlerin.“ „Wie ein Schmetterling. Bezaubernd und zu 100% echt.“ „Ich bin überwältigt von der Begabung von Mimi Kaminski.“ Die in Bonn lebende Mimi musiziert mit Leidenschaft und großer Liebe zu jedem Ton. In ihrem aktuellen, vielseitigen Programm interpretiert sie bekannte und weniger bekannte deutschsprachige und internationale Songs zum Teil völlig neu. Komplexe Instrumentalversionen bekannter Filmmusik bringt sie ebenso zur Aufführung, wie schlichte Stücke mit Gesang. Ganz zum Schluss dürfen wir uns noch auf Kostproben selbst geschriebener Lieder freuen.
Im Rampenlicht steht die junge Künstlerin eigentlich nicht so gern, was sie aber vermutlich für das Publikum noch sympathischer macht. Im Hintergrund begleitet sie bei manchen Stücken ihr Vater Martin Kaminski, mit dem sie schon fast seit ihrer Geburt
musiziert. Und, mit wem würde Mimi Kaminski gerne sonst nochmal auftreten? Eine Antwort kommt schnell: „Tracy Chapman. Ihre Songs und ihr Wesen faszinieren mich!“ Wir dürfen gespannt sein auf diesen außergewöhnlichen Abend, den wir uns als Termin schon einmal fest vormerken sollten. Das Konzert am Samstag, 15. Juni in der Friedenskirche beginnt um 19 Uhr. Der Eintritt ist frei. Es wird um eine Spende für die Musikerin erbeten.

 

„Einweihung“ der Friedenskirche mit dem Gemeindefest


Wir haben unser Gemeindezentrum während der Bauphase so weit wie möglich weiter genutzt. Inzwischen gehen auch die neuen Räume „in Betrieb“. Darum gibt es keinen Termin für einen Einzug. „Einweihen“wollen wir das Haus aber doch – und zwar beim Gemeindefest am Sonntag, dem 30. Juni 2019. Es beginnt um 11 Uhr mit einem Familiengottesdienst und bietet bis 17 Uhr ein buntes Programm.

 

Komm mit in unsere Kinderstadt

Nachdem unsere Kinderstadt Mini-Siegburg in den letzten Sommerferien erfolgreich die erste Runde absolvierte,laufen die Vorbereitungen für das Jahr 2019 bereits auf Hochtouren; die Anmeldungen für die Ferienspielaktion für Kinder von 6 bis 12 Jahren vom 15. bis19. Juli und 22. bis 26. Juli 2019 ist jetzt möglich. Mini-Siegburg ist eine Spielstadt für Kinder, die alles hat, was eine richtige Stadt ausmacht: Rathaus, Bäckerei,Kirche, Krankenhaus, Fußballverein, etc.. Die Kinder, als Bürgerinnen und Bürger, füllen die Stadt mit Leben. Jeder Tag beginnt damit, dass sie sich in der Arbeitsagentur anmelden und einen Beruf auswählen: Beamte/r, Polizist/in, Künstler/in, Bäcker/in, Radioredakteur/ in... Dann geht es zur Arbeit und dabei wird natürlich auch Geld verdient, die sog. „Siegis“. Nachdem die Kinder ordnungsgemäß ihre Steuern an das Finanzamt gezahlt haben, können sie mit ihrem verdienten Lohn ihr Freizeitleben gestalten: einen Tanzkurs besuchen, in der Bäckerei einkaufen oder das Kino besuchen. Natürlich hat Mini-Siegburg neben der eigenen Währung ein eigenes Grundgesetz, einen Stadtrat, eine Bürgermeisterin bzw. einen Bürgermeister... , die sich um die Anliegen, Fragen und Beschwerden der Bürgerinnen und Bürger kümmern und zur täglichen Bürgerversammlung einladen. Den Eltern ist der Zutritt zu Mini-Siegburg nur im Rahmen einer Touristenführung gestattet. Es gibt jedoch einen Elterngarten, der an die Stadt angrenzt. Die Stadt wird auf dem Außengelände des Schulzentrums Neuenhof errichtet. Das Mittagessen ist inclusive, eine Frühbetreuung möglich. Die Anmeldeunterlagen und weitere Infos erhaltet Ihr in unserem Jugend sowie  Gemeindebüro oder direkt über die Homepage des Veranstalters www.evaju.de. Das Mini-Siegburg-Team freut sich auf euch.

 

Andacht

Was für eine geniale Aktion: Zum ersten Mal luden rheinische Kirchengemeindenzur “Vesperkirche” ein. Den Anfang machte im Januar die evangelische Christuskirche in Velbert. Die Stadtkirche im benachbarten Wülfrath folgte. Kirchenbänke wurden umgedreht, Stühle und Tische kamen dazu. Für jeweils zwei Wochen wurden die Kirchen zu Gasthäusern umfunktioniert.
Eine große Zahl ehrenamtlicher Helferinnen und Helfer stand bereit, um an jedem Mittag bis zu 300 Gäste umsonst zu bewirten. Damit nicht genug: Kaffee und Kuchen gab es auch - und eine Fülle weiterer Veranstaltungen sowie kulturelle, soziale und religiöse Angebote. Neu ist das Modell der Vesperkirchen nicht. Süddeutsche Kirchengemeinden praktizieren es schon länger.  Aber anders als dort richtete sich die Einladung in Velbert und Wülfrath nicht bloß an Bedürftige, sondern an alle Menschen im Einzugsgebiet. Jürgen Buchholz, Superintendent des gastgebenden Kirchenkreises, fasst zusammen:„Ich erlebe in der Vesperkirche überall Großzügigkeit. All die vielen Helfer, die vielen Spenden von Einzelpersonen und Firmen, die Kollekten aus den Gemeinden.
Damit können wir großzügig Kirche sein und zeigen, wie großzügig Gott ist. Der Monatsspruch für Juni 2019 ist eine freundliche Aufforderung an die Christengemeinden. “Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt!” (Hebr. 13,2). Kirchen als Gast-Häuser - das hätte dem Verfasser des Hebräerbriefs gut gefallen. An vielen anderen Stellen erzählt die Bibel von der Gastfreundschaft. Jesus ist selbst bei vielen zu Gast gewesen. Freunde und Fremde hat er besucht. Die geteilte Mahlzeit am gemeinsamen Tisch ist zum Zeichen seiner Botschaft geworden. Seit frühesten Zeiten trafen sich Christen zum Brot brechen und zum Gebet und erinnerten sich so an den, der sein Leben für alle hingab.

In den kommenden Wochen wird unsere Friedenskirche nach umfangreicherSanierung wieder in Betrieb gehen. Gottesdienste und Chorproben finden bereits dort statt. Sehnsüchtig erwartetwird die Fertigstellung unserer Küche, die mit einer Theke in den angrenzenden Gemeindesaal hineinragen wird. Mit Kirchencafè und Seniorenfrühstück werden wir dann auch endlich wieder Gastgeber sein können. Und am Gründonnerstagabend, am 18. April um 19 Uhr feiern wir wieder Gottesdienst mit Agape-Mahl am ganz großen Tisch. Eine gastliche Kirche, die zeigen kann, wie großzügig Gott ist… Dabei ist Gastfreundschaft ja gar nicht gebunden an eine besondere Einrichtung oder Ausstattung. Reisende berichten,  dass sie die größte Gastfreundschaft gerade in ärmeren Ländern erlebt haben. Gastfreundschaft ist eine Frage der Haltung. Sie ist eine Einstellung. Wer Gastgeber sein will, muss nicht bloß seine Tür öffnen, sondern auch seine Erwartung und sein Herz. Dazu braucht es Vertrauen auf beiden Seiten, bei Gästen und Gastgebern. Das eigentliche Geschenk ist nicht das, was wir essen und trinken können. Es ist die gemeinsame Zeit, die Aufmerksamkeit und die Zuwendung. Gäste und Gastgeber teilen ihre Geschichte, ihre Sorgen und Fragen, Leiden und Freuden miteinander. Und können so eine Ahnung davon bekommen, dass wir alle Gäste Gottes sind. “Vergesst die Gastfreundschaft nicht; denn durch sie haben einige, ohne es zu ahnen, Engel beherbergt!” Seien Sie herzlich willkommen in unserer Friedenskirche - als Gastgeber und als Gäste, die teilen, was sie geschenkt bekommen haben. Denn: Geteilter Segen wird nicht weniger, sondern mehr!

Es grüßt Sie
Ihr Pfarrer Martin Kutzschbach

 

 

 


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