Herzlich willkommen ...


... auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde in Siegburg-Kaldauen!

 

 


Pressemitteilung 2.5.2022

 

Zusammen evangelisch in Siegburg sein  

 

Die beiden evangelischen Kirchengemeinden in Siegburg wollen in Zukunft zusammengehen. Das ist Inhalt der Absichtserklärung, die die Presbyterien der Kirchengemeinden in Siegburg und Siegburg-Kaldauen beschlossen haben. Ziel ist, zum 1. Januar 2024 eine gemeinsame evangelische Kirchengemeinde mit zwei Standorten (Auferstehungskirche/Innenstadt und Friedenskirche/Kaldauen) zu bilden. 


In Gemeindeversammlungen am vergangenen Sonntag erläuterten Pfarrerin Ruth Wirths und Pfarrer Martin Kutzschbach als Vorsitzende ihrer Presbyterien ihren Gemeindegliedern diesen Schritt: „Durch die Kooperation im Pfarrdienst ist in den vergangenen Jahren ein stabiles und vertrauensvolles Miteinander entstanden. Dabei haben wir die Überzeugung gewonnen, den Herausforderungen der Zukunft besser begegnen zu können, wenn wir unsere Kräfte bündeln, durch Zusammenarbeit Kosten sparen und die Angebote für die Gemeindeglieder durch die jeweils besonderen Profile sogar erweitern. In vielen Bereichen ergänzen wir uns einfach gut!“ 

Bis zur Fusion Anfang 2024 sind noch viele Schritte erforderlich. Eine Steuerungsgruppe aus beiden Gemeinden hat ihre Arbeit aufgenommen. 

 

Pfarrerin Ruth Wirths 

Vorsitzende der Ev. Kirchengemeinde Siegburg

 

Pfarrer Martin Kutzschbach 

Vorsitzender der Ev. Kirchengemeinde Siegburg-Kaldauen

 

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Corona, was gilt bei uns?         
      

                                            

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Wenn Sie helfen wollen...

Die Diakonie Katastrophenhilfe unterstützt aus der Ukraine geflüchtete Menschen zur Zeit mit Nahrungsmitteln, Trinkwasser, Bargeldhilfen und der Bereitstellung von Notunterkünften. Hier können Sie spenden:

Diakonie Katastrophenhilfe
IBAN DE68 5206 0410 0000 5025 02 (Evangelische Bank)
Stichwort: Ukraine Krise

 

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ANDACHT März 2022

 

Mächtiger als der Tod ist der Gott des Friedens!

Diesen Text schreibe ich Anfang März 2022. Seit fünf Tagen überschlagen sich die Ereignisse. Was lange undenkbar schien, ist jetzt traurige Wirklichkeit. Dass Krieg, organisiertes Töten von Menschen hier in Europa noch Mittel zur Durchsetzung politischer Ziele wäre, habe ich nicht mehr für möglich gehalten. Die Regierung Russlands hat ihren Soldaten befohlen, die Ukraine zu überfallen. Und jetzt, in diesem Moment kämpfen Menschen gegeneinander und sterben. Hunderttausende suchen Schutz in Kellern und U-Bahn-Stationen. Unzählige sind auf der Flucht, um ihr eigenes und das Leben ihrer Kinder zu retten.


Krieg in Europa! Geschockt und erschrocken wie alle verfolge ich die Bilder und Berichte. Ich frage mich, was wir tun können. Ein Mittel, der lähmenden Sprachlosigkeit und der Ohnmacht zu begegnen, ist der Protest. 250.000 Menschen haben am Rosenmontag in Köln für den Frieden demonstriert. Auf der Kundgebung tags zuvor in Berlin hat die Ratsvorsitzende der EKD (Evangelische Kirche in Deutschland), Pfarrerin Annette Kurschus gesagt: „Wo Kriege geführt werden, da kommt es auf Waffen an. Wo der Frieden werden soll, da kommt es auf uns an. Es kommt auf uns an, den leidenden Menschen in der Ukraine, den verängstigten Menschen in unseren Nachbarländern, unsere Solidarität zu zeigen, keine billige, sondern eine, die uns etwas kostet. Es kommt auf uns an, den Menschen in Russland, die sich gegen den Krieg stellen, unsere Achtung zu bezeugen. Es kommt auf uns an, den Menschen, die flüchten, zu helfen und ihnen Wege zu öffnen, damit sie ihr Leben retten können.“


Helfen wollen und werden wir. Wie, wird sich zeigen. Die Katastrophenhilfe des Diakonischen Werks (Bankverbindung siehe unten) sammelt schon Spenden. Hinweise auf örtliche Aktionen werden wir auf unsere Homepage stellen. Mit Friedensgebeten und -andachten können wir Raum bieten, um gemeinsam zu klagen, zu bitten und Orientierung zu suchen.


Es ist Passionszeit. „Selig sind, die Frieden stiften, denn sie werden Gottes Kinder heißen. Selig sind, die um der Gerechtigkeit willen verfolgt werden; denn ihrer ist das Himmelreich.“ (Mt. 5,9f.) Der das gesagt hat, ist selbst ein Opfer der Gewalt der Machthaber geworden.


Bald feiern Christen Ostern, das Fest seiner Auferstehung.  Da hören wir, dass der Tod und seine Vasallen nicht das letzte Wort haben. Dringender denn je brauchen wir diese Botschaft! Wir brauchen ihre Kraft, um zu glauben, zu hoffen und zu handeln. Hass und Krieg scheinen übermächtig. Aber mächtiger als der Tod ist der Gott des Friedens. Das werden wir Ostern hören. Das sagen wir weiter. Und bitten schon heute in jeder Andacht, in jedem Gottesdienst, in jedem Gebet: „Dein Reich komme!“


In Berlin hat Annette Kurschus auch gesagt: „Wir verweigern uns der Verführung zum Hass. Wir verweigern uns der Spirale der Gewalt. Wir werden der kriegslüsternen Herrscherclique in Russland nicht das Geschenk machen, ihr Volk zu hassen. Wir werden das Spiel der Verfeindung nicht mitspielen!“


Gott segne alle, die sich für Frieden einsetzen!  


Es grüßt Sie herzlich

Ihr

Pfarrer Martin Kutzschbach

 

 

 

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