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... auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde in Siegburg-Kaldauen!

 
Wir freuen uns, dass Sie uns besuchen und sich für unsere Angebote interessieren.                                    Friedenskirche - Bild von Gerhard Thiede

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Andacht

Monatsspruch September

 

Arbeit, Nahrung, Trinkwasser, Kleidung, Geld… Der Prophet Haggai zählt die „Basics“ auf, die Dinge, auf die wir alle angewiesen sind. Dass es uns einmal am Selbstverständlichen fehlen könnte? Das ist für meine Generation kaum denkbar.

Aber dann kam die Nacht, in der Bäche zu reißenden Strömen wurden. Autos, Häuser, Brücken und Gleise, alles riss die Flut mit sich fort. Eine halbe Autostunde von uns entfernt haben Menschen ihr Leben verloren. Viele konnten nur retten, was sie am Körper trugen. In den Tagen und Wochen danach mussten Menschen erstmal mit den „Basics“ versorgt werden: mit Unterkunft, Kleidung, Trinkwasser, Essen, auch mit Strom und Internet!

Auch die Menschen zu Haggais Zeiten waren in eine zerstörte Stadt zurückgekehrt. Jahrzehnte zuvor hatten babylonische Truppen den Tempel, die Häuser und Mauern Jerusalems in Trümmer gelegt.
Die Überlebenden wurden gefangen weggeführt. Erst ein Menschenalter später kehrten sie heim und machten sich gleich an den Wiederaufbau. In Jerusalem ließ es sich schon wieder leben, als Haggai seine Stimme erhob.

Aber was hat der Prophet zu sagen? Seine Botschaft ist kurz und knapp: Ihr habt wieder Arbeit und verdient gutes Geld. Ihr esst und trinkt und tragt schöne Kleider. Doch: Ihr sät viel und bringt wenig ein; ihr esst und werdet doch nicht satt; ihr trinkt und bleibt doch durstig; ihr kleidet euch, und keinem wird warm; und wer Geld verdient, der legt‘s in einen löchrigen Beutel. - Denkt nicht, dass das alles ist! Leben ist mehr als arbeiten und essen. Es gibt einen Hunger, einen Durst, eine Sehnsucht, die nicht mit Essen und Trinken oder mit Geld zu stillen ist! -

Dann wird Haggai konkret: „Eure Häuser stehen schon wieder,“ sagt er. „Aber das Wichtigste habt ihr vergessen. Gottes Haus liegt noch immer in Trümmern. Baut den Tempel wieder auf! Nicht, weil Gott ein Haus für sich braucht. Aber ihr, ihr braucht den Tempel! Denn der Tempel bedeutet: ein Ort für Gott in eurer Stadt. Ein Platz für Gott in eurem Leben!“

„Basics“ müssen sein. Nachdem die Flüsse in ihr altes Bett zurückgekehrt sind, müssen die Trümmer, der Schutt und Schlamm weggeräumt werden. Es wird noch lange dauern, bis sich wieder gut leben lässt an den Orten der Zerstörung. Was macht Hoffnung?  Vor allem die Solidarität der Menschen. Helferinnen und Helfer  kommen sogar von weit her, lassen sich an die Einsatzorte bringen und packen mit an. Hilfsbereitschaft und Mitmenschlichkeit machen Hoffnung.

Vom Apostel Paulus stammt der Gedanke, dass wir selber Tempel des Heiligen Geistes sind (1. Kor. 6,19). Mit unserer Kraft, unserem Geist, unserer ganzen Existenz sollen wir Gott Raum geben.

Das höchste Gebot in der Bibel sagt: „Liebe Gott - und deinen Nächsten wie dich selbst.“ Wo das geschieht, ist mehr als Essen und Trinken. Da wird der Hunger nach Leben gestillt.

Bleiben Sie behütet!

Ihr Pfarrer Martin Kutzschbach

                                        

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Junge Menschen

       sind die Kirche von morgen
 
Auf Initiative der Jugendsynode 2019 sieht unsere Kirchenordnung nun vor, dass in jedem Presbyterium unserer Landeskirche mindestens ein junger Mensch im Alter von 14 bis 27 Jahren vertreten sein soll. Das leuchtet ein, denn während viele junge Menschen die Aktivitäten unserer Kirche gut finden, die Gemeindearbeit beleben und sich in der Jugendarbeit, bei Festen oder sozialen Projekten engagieren, sind nur wenige von ihnen in den Leitungsgremien vertreten.  

Das soll sich nun ändern. Und wir finden das richtig und gut.
Und so suchen wir DICH…Habe Mut!

Melde Dich gerne bei uns, wenn Du Lust hast mitzureden, wie die evangelische Kirche von morgen aussehen kann und wir das Leben in unserer Gemeinde heute gestalten können.

Unter 18 Jahren bist Du beratendes Mitglied und ab 18 Jahren bei allen Entscheidungen, die unser Presbyterium in den monatlichen Sitzungen triftt, voll stimmberechtigt.

Nähere Infos dazu bei Pfarrer Martin Kutzschbach, Tel. 02241/917593 oder Jugendleiterin Beate Gehrmann
Tel. 0157 52893218.      

 

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