Herzlich willkommen ...


... auf der Homepage der Evangelischen Kirchengemeinde in Siegburg-Kaldauen!

 

Leider müssen Veranstaltungen, Gruppen und Kreise unserer Kirchengemeinde vor Ort noch pausieren. Aber Gottesdienste feiern wir!

 Allerdings mit besonderen Auflagen: Alle Teilnehmenden müssen Mund und Nasen bedeckende Schutzmasken tragen. Die Anzahl der Plätze ist auf 35 begrenzt. Alle, die nicht in einem gemeinsamen Haushalt leben, müssen mindestens 1,50 Meter Abstand voneinander halten. Auf Gemeindegesang werden wir  wie auf Austeilung des Abendmahls noch weiter verzichten müssen.

Die nächsten Gottesdienste finden Sie hier: https://ev-kirche-kaldauen.de/index.php/gottesdienste

 

 Andacht

Siehe, es kommt die Zeit, spricht der HERR, da will ich mit dem Hause Israel und mit dem Hause Juda einen neuen Bund schließen... (Jeremia 31,31).

Der Prophet Jeremia wirkte vor über zweieinhalbtausend Jahren, zu einer Zeit, als Gottes Volk Israel auch eingesperrt und isoliert war. Nur nicht in den eigenen Häusern, sondern in Babylon, weit weg von Zuhause. Sie hatten alles gehabt und alles verloren: die Freiheit, die Heimat und ihre Hoffnung. Siehe, es kommt die Zeit..., ließ Gott ihnen durch den Propheten sagen. Und die Zeit kam tatsächlich, eine Zeit der Umkehr: Israel konnte zurück in sein Land.

Langsam kehren wir jetzt aus dem Lockdown zurück. Wir kommen wieder zusammen zum Gottesdienst. Die Straßen sind voller Leben. Restaurants haben geöffnet, Schwimmbäder auch. Es kommt die Zeit...? “Nein, die Zeit ist schon da”, sagen die Losleger, die es gar nicht erwarten können. “Bald ist alles wie früher.” Natürlich noch mit Abstand - und immer mit Maske in der Jackentasche.

Aber: Alles wie früher? Bei Jeremia liest sich das anders. Nein, bitte nicht so weiter wie bisher! Die kommende Zeit soll eine andere sein, sagt Gott.

Ich will mit dem Hause Israel... einen neuen Bund schließen. Nicht wie der Bund mit den Vätern, als ich sie bei der Hand nahm, um sie aus Ägyptenland zu führen, mein Bund, den sie gebrochen haben. (31+32)

Gott hat ja so seine Erfahrung mit diesem Volk. Den Bund mit ihm hat er immer gehalten. Die Menschen sind es, die die Regeln dieses Bundes gebrochen haben. Die Regeln sind die zehn Gebote, die sich ganz kurz zusammenfassen lassen:

Du sollst den HERRN, deinen Gott lieben... und deinen Nächsten wie dich selbst!

Gott lieben heißt auch den Nächsten zu lieben, - heißt nicht töten, nicht neidisch begehren, nicht falsche Beschuldigungen aufstellen. Gottesliebe und Nächstenliebe sind nicht zu trennen!

In den vergangenen Wochen konnten wir sehen, wo Bruchstellen in unserer Gesellschaft sind. - Wie ist das mit der Nächstenliebe, wenn wir zulassen, dass sich Menschen im Flüchtlingsheim nebenan nicht vor dem Virus schützen können? - Wie ist das mit der Bezahlung der Pflegekräfte in Altenheimen und Krankenhäusern. Bekommen die nur Applaus - oder endlich auch ein Gehalt, das ihrem Einsatz entspricht? - Wie ist das mit den Schulen und Kitas? Werden die jetzt endlich so ausgestattet, dass Kinder die Unterstützung bekommen, die ihnen die Eltern nicht geben können? - Und was ist mit den Arbeitern, die für uns Spargel stechen, Erdbeeren ernten, Tiere schlachten und Fleisch zerlegen? Werden die endlich angemessen behandelt und bezahlt? Oder ändern wir nichts, weil wir weiter billig einkaufen wollen? Gott macht sich nichts vor. Er kennt die Menschen. Er kennt sein Volk. Er hat es ja selbst an die Hand genommen und aus der Sklaverei in die Freiheit geführt. Auch uns hat er an die Hand genommen. Wir können dankbar sein für so viel Bewahrung, so viel Reichtum, so viele Möglichkeiten! Auch die Freiheit zu entscheiden, was wir tun und lassen sollen, hat Gott uns geschenkt.

Ob wir in der Zeit dieser Einschränkungen etwas gelernt haben? Öffnen wir unsere Herzen und Sinne für das Gebot der unteilbaren Liebe, Liebe zu Gott, zu unserm Nächsten und zu uns selbst?

Ich will einen neuen Bund schließen, spricht der HERR, ...und mein Gesetz in ihr Herz geben und in ihren Sinn schreiben, und sie sollen mein Volk sein, und ich will ihr Gott sein. (31+33).  

Gott bleibt sich treu. Was der erste Bund sagt, sagt auch der neue. Ob wir uns davon etwas zu Herzen nehmen, wird sich zeigen - in der Zeit, die jetzt kommt.

 

Bleiben Sie behütet, gesund und gesegnet!

Ihr Pfarrer Martin Kutzschbach

 

 

WEITERE GOTTESDIENSTE, ANDACHTEN im TV, Radio, Internet 

Fernsehgottesdienste  gibt es z.B. im ZDF: immer sonntags ab 9.30 Uhr - katholische und evangelische Gemeinden wechseln sich ab. In der Mediathek - siehe Link - sind die letzten Gottesdienste auch abrufbar. 

https://www.zdf.de/gesellschaft/gottesdienste 

Und nicht zu vergessen: die zahlreichen Gottesdienste, die im Radio übertragen werden... 

 Liveübertragungen und Podcasts von Gottesdiensten und Andachten gibt es inzwischen auch aus vielen anderen Kirchengemeinden. Hinweise finden Sie mit einem Klick ind zu finden auf: 

https://www.ekd.de/kirche-von-zu-hause-53952.htm

 Tägliche Andachten und Nachrichten aus den Gemeinden und Einrichtungen unseres Kirchenkreises finden Sie auf der Seite:

https://www.ekasur.de 

und hier auch täglich ein Mutmach-Video aus unserer rheinischen Landeskirche:

http://story.ekir.de/corona

Wer an jedem Morgen eine Mail mit interessanten und anregenden Impulsen zur biblischen Tageslosung geschickt bekommen möchte, kann an

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

schreiben - etwa mit der formlosen Nachricht: "Bitte senden Sie mir auch Ihre Auslegung zur Tageslosung." Die Zusendung verpflichtet zu nichts, Namensnennung ist nicht nötig. Und die Texte sind oft sehr, sehr gut! 

 

 

HILFE BEIM EINKAUF
Damit ältere oder vorerkrankte Menschen möglichst beruhigt und doch gut versorgt zu Hause bleiben können, bietet unsere Kirchengemeinde ab sofort einen kostenlosen Einkaufsservice für alle in den Stadtteilen Kaldauen, Stallberg und Seligenthal an.
InteressentInnen können sich montags bis freitags in der Zeit von 10 bis 12 Uhr unter der Telefonnummer 02241 91 75 92 an die Diakonie unserer Gemeinde wenden und besprechen dort alles Weitere mit den Mitarbeiterinnen.
Auch freiwillige HelferInnen ab 18 Jahren werden weiterhin gesucht. Nähere Infos hierzu gibt es, neben der genannten Kontaktstelle, auch bei der Diakonin Beate Gehrmann unter 0157 52 893218.

 

 

WIR SIND FÜR SIE DA!

Und natürlich bleiben wir für Sie  erreichbar - und können Ihnen am Telefon zuhören und Sie beraten. 

Pfarrer Martin Kutzschbach: 02241 - 91 75 93 

Gemeindebüro: 02241 - 38 13 27 (werktags von 9.30 bis 12 Uhr) 

Diakonin und Jugendleiterin Beate Gehrmann, Diakonin Margitta Reinhardt: 02241 - 91 75 92 (werktags von 10 bis 12 Uhr) 

Machen Sie davon bitte Gebrauch.

Wir haben Zeit für Sie! 

 

 

  

 

 

 

 


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